Das Schanzenviertel ist ein Hamburger Altbauviertel südwestlich des Sternschanzenparks. Umrahmt wird es teils vom Schlachthof, der Stresemannstraße und der Max-Brauer-Allee, die in die Altonaer Straße übergeht. Bis ins Jahr 2008 gehörte das Viertel zu den Hamburger Bezirken Altona, Mitte und Eimsbüttel und wurde erst danach zu einem selbstständigen Stadtteil mit dem Namen Sternschanze. In unmittelbarer Reichweite befinden sich das Karoviertel, die Messehallen und das Heiligengeistfeld. Auch die Reeperbahn, der Michel und der Park Planten un Blomen sind noch fußläufig zu erreichen.

In den letzten Jahren erfuhr der Stadtteil eine von vielen Seiten beachtete Aufwertung und es kam zu Häusersanierungen. Indes stiegen die Mieten und eine nicht unumstrittene Verdrängung der bisherigen Bewohner setzte ein. Die Straßen Schulterblatt, Schanzenstraße, Susannenstraße und Bartelsstraße bilden das Zentrum des popkulturellen Stadtteils, deren szenige Plattenläden und Boutiquen zum Stöbern, Kneipen und gemütliche Cafés zum Verweilen einladen. Viele einheimische Partygänger schätzen die besondere Atmosphäre der Schanze, wie sie im Volksmund auch bekannt ist, abseits der stark touristisch genutzten Reeperbahn.

Mitten im Schanzenviertel in unmittelbarer Nähe zum Schulterblatt befindet sich das Café Colmeia. Die vielen Außenplätze laden bei schönem Wetter zum draußen sitzen ein. Innen bietet das Café auf zwei Stockwerken reichlich Platz und durch die große, im Sommer aufklappbare Glasfront, sitzt man auch bei schlechtem Wetter sehr angenehm.